Logo klein www.wildbiene.com Logo klein
Niststeine
Niststeine

 

Bau von Nisthilfen aus gebranntem Ton

Nisthölzer können aufgrund von Witterungseinflüssen, Feuchtigkeit und Pilzbefall schnell für die erwünschten Bewohner wertlos werden. Deshalb hat wildbiene.com Nisthilfen entwickelt, die den nützlichen Tieren für viele Jahre Brutraum bieten.

Mit Stricknadeln oder Nägeln können in feuchten Ton
Nestgänge gestochen werden. 


Solche "Niststeine" sind einfach auch selbst herzustellen. In feuchten Ton (mit hohem Schamottanteil) werden mit verschieden dicken Stricknadeln oder Nägeln Nestgänge gestochen. (Der durch neue Gänge verdrängte Ton sollte aber nicht benachbarte Gänge wieder verschließen. Nah beieinander liegende Gänge erstellt man, indem die Stricknadel des benachbarten Ganges erst dann herausgezogen wird, wenn der neue Nistgang fertig ist.) Der Tonblock muß durchstoßen werden. Ansonsten kann der Gang durch den beim Herausziehen der Nadel entstehenden Unterdruck zuquellen. Enthält der Niststein alle gewünschten Gänge, so werden die Löcher auf dessen Rückseite zugeschmiert. Nachdem zwei Löcher zum Aufhängen gestochen worden sind, wird der fertige Rohling getrocknet und gebrannt, wobei er um ungefähr 10% schrumpft. Der Ton muss nach dem Brand offenporig und atmungsaktiv sein, sonst können Brutzellen verpilzen und der Nachwuchs kann absterben. Entscheidend dafür ist die Brenntemperatur. Wird der Ton zu niedrig gebrannt, ist die Nisthilfe nicht frostfest, ist sie zu hoch verglast der Ton. Die Bienensteine von wildbiene.com werden bei 995 °C gebrannt; die ideale Brenntemperatur kann aber je nach Tonart etwas variieren.

Wem das zu aufwendig ist kann hier Niststeine kaufen.