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Das Arten-Lexikon
Das Arten-Lexikon
Die Gattung Epeolus  - Filzbienen

Sechs Arten im Gebiet (D: 4; A: 5; CH: 3). 5-11 mm. Diese Gattung ist durch die gedrungene Körpergestalt, die mit der schwarzen Grundfärbung auffallend kontrastierenden weißlichen Filzflecken auf Brust und Hinterleibsseiten, welche auf den Tergiten 3-4 beiderseits der Mitte meist in je zwei Flecken aufgelöst sind, die meist roten Beine sowie das im weiblichen Geschlecht oft rot gefärbte Schildchen eindeutig charakterisiert. Im Feld ist die Gattung gut zu erkennen, die einzelnen Arten lassen sich aber nur mit einer Lupe bestimmen. Bestimmungsliteratur: Scheuchl (1995). Flugzeit: VI-IX. Eine Generation im Jahr. E. alpinus steigt in den Alpen bis weit über die Waldgrenze.
Die Filzbienen sind Kuckucksbienen und parasitieren bei Colletes. Mit den blattartigen Seitenanhängen des Sternits 6, die mit Sägezähnen versehen sind, bohren die ♀♀ ein Loch durch die cellophanartige Auskleidung der Colletes-Brutzellen. Danach legen sie das schwach gekrümmte Ei soweit in das gebohrte Loch, dass die stark abgeplattete Eispitze mit der Zellwand in eine Ebene zu liegen kommt, das Ei sich also gut geschützt größtenteils außerhalb der Brutzelle befindet. Die Larven spinnen keinen Kokon. Beide Geschlechter beißen sich zum Schlafen mit ihren Oberkiefern an Pflanzenteilen fest.

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online seit: April 2005
Epeolus variegatus  (Linnè 1758)
Gattung
:
Epeolus
Species
:
variegatus
Synonyme
:
-
dt. Bezeichnung
:
-
Gefährdung CH
:
3
Legende
Gefährdung D
:
n.
Legende
Kennzeichen:
7-9 mm. Im Feld nicht von anderen Epeolus-Arten zu unterscheiden.
Biologie:
Brutparasit bei Colletes daviesanus, C. fodiens, C. similis und weiteren Colletes-Arten. Zur Nektaraufnahme werden gerne Korbblütler aufgesucht wie z.B. Rainfarn (Tanacetum vulgare).
Vorkommen:        Legende
Verbreitet. Im Gebiet keine Verbreitungsgrenze.
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