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Das Arten-Lexikon
Das Arten-Lexikon
Die Gattung Camptopoeum  - Buntbienen

2 Arten im Gebiet (D: 1; A: 2).
6-10 mm. Erinnern im Habitus stark an Panurgus, sind aber durch die durchgehenden gelben Binden auf dem Hinterleib und die gelben Flecken auf Gesicht und Brust sofort zu erkennen. Die beiden mitteleuropäischen Arten können im Feld voneinander unterschieden werden. Bestimmungsliteratur: Schmiedeknecht (1930).
Flugzeit: VII-VIII. Eine Generation im Jahr.
Selbstgegrabene Nester im Boden an ebenen bis stark geneigten, lückig bewachsenen Stellen. Die horizontal orientierten Brutzellen liegen einzeln am Ende von mehr oder weniger rechtwinklig mit dem Hauptgang verbundenen Seitengängen, die nach dem Verschluss der Brutzelle mit Erde gefüllt werden. Die Larven spinnen keinen Kokon. Nester teilweise in Kolonien. Wahrscheinlich solitäre Nistweise.
Pollentransporteinrichtung: Bürste aus lockerstehenden Haaren an Hinterschiene und -ferse. Feuchtsammler. Der nektarfeuchte Pollen wird in einem grossen Klumpen auf der Aussenseite der Hinterschiene transportiert. Die beiden mitteleuropäischen Arten sind wahrscheinlich auf Flockenblumen und Disteln (Cardueae) spezialisiert.
Die Kuckucksbiene Pasites minutus entwickelt sich brutparasitisch in den Nestern von Camptopoeum.

online seit: April 2005
Camptopoeum friesei  Mocsary  1894
Gattung
:
Camptopoeum
Species
:
friesei
Synonyme
:
-
dt. Bezeichnung
:
-
Gefährdung CH
:
-
Legende
Gefährdung D
:
-
Legende
Kennzeichen:

9-10 mm. Kopf und Thorax beim ♀ kurz und dicht, beim ♂ lang behaart.
Die zweite mitteleuropäische Art, C. frontale, die in Sachsen-Anhalt und in Niederösterreich nachgewiesen wurde, ist nur sehr spärlich behaart und mit einer Körperlänge von 6-7 mm deutlich kleiner.

Biologie:

Wahrscheinlich oligolektische, auf Korbblütler (Asteraceae) spezialisierte Art, die innerhalb der Korbblütler nur Flockenblumen und Disteln (Cardueae) besucht.

Vorkommen:        Legende

Sehr selten.

In A:

Burgenland.

online seit: April 2005