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Das Arten-Lexikon
Das Arten-Lexikon
Halictus scabiosae  (Rossi 1790)

 

Gattung
:
Halictus
Species
:
scabiosae
Synonyme
:
-
dt. Bezeichnung
:
Gelbbindige Furchenbiene
Gefährdung CH
:
-
Legende
Gefährdung D
:
Ungefährdet
Legende
Kennzeichen:

12-15 mm. ♀ und ♂ unterscheiden sich im frischen Zustand von ähnlich großen Furchenbienen (wie Halictus sexcinctus) durch ockergelbe Hinterleibsbinden und eine auffällige Filzbehaarung an der Basis der Tergite. Im abgeflogenen Zustand dagegen im Feld nicht sicher zu bestimmen.

Biologie:

Nistet bevorzugt an ebenen bis schwach geneigten, vegetationsarmen Stellen, teilweise in grösseren Kolonien. Die Brutzellen münden direkt in den Hauptgang. Primitiv eusozial mit polygyner Nestgründung und, je nach geografischer Lage, zwei oder mehr Arbeiterinnenbruten. Die Königin vertreibt die Hilfs-♀ vor dem Schlüpfen der Arbeiterinnen. Nester in der Regel mit Wächterin. Besucht mit Vorliebe Korbblütler (Asteraceae).

Vorkommen:        Legende

Die Art kann regelmäßig in Dörfern und Städten beobachtet werden und nutzt dort das Pollenangebot von Ruderalstellen und Gärten. Die Art schafft es auch in harten, festgetretenen Böden von Wegen und Plätzen ihre Erdnester anzulegen.

In CH:

In allen Landesteilen

In D:

Bis 1990 war die Art nur aus Wärmeinseln in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz bekannt. Seitdem erfolgt, vermutlich aufgrund des Klimawandels, eine starke Ausbreitung. Mittlerweile ist die auffällige Art auch an vielen Stellen im Norddeutschen Tiefland verbreitet.

online seit: April 2019
Bilder zur Gattungsbeschreibung 
Zeneggen (Vs), Mai 1996
H. scabiosae, ♀ an Nest
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